MEUM |
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Projekt |
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Fernstudien-Modellversuch
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Träger |
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Universität Hildesheim
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Fachhochschule Flensburg
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Team |
Leitung wissenschaftliche
Mitarbeiterinnen
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Dauer |
Oktober 2002 bis September 2004
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Förderung |
Bundesministerium
für Bildung und Forschung |
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Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung |
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Land Niedersachsen |
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Land Schleswig-Holstein |
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Inhalt |
Das Projekt ist ein Fernstudien-Modellversuch mit Forschungsanteil. Es ist ein gemeinsames Vorhaben des Instituts für Angewandte Sprachwissenschaft der Universität Hildesheim und des Studiengangs Technikübersetzen der Fachhochschule Flensburg. Das Projekt ist in die jeweiligen Studiengänge zum (Fach-)Übersetzen und zum Internationalen Informationsmanagement integriert und soll für wichtige und innovative Anteile des Studiums in diesen Studiengängen neue Formen des Lehrens und Lernens entwickeln. Ziel ist die gemeinsame Nutzung arbeitsteilig entwickelter Fernlehrmodule. In den letzten zehn Jahren hat die Entwicklung der neuen Medien und der Kommunikationstechnologie auch in der Berufspraxis des Fachübersetzens und der technischen Redaktion zu einem signifikanten Wandel geführt. Ein wichtiger Aspekt dieses Wandels besteht darin, dass Technische RedakteurInnen und ÜbersetzerInnen sich zunehmend mit der Herausforderung konfrontiert sehen, ihre Dienstleistungen in Projekten zu erbringen, die in verteilter netzgestützter Kooperation bearbeitet werden. Diesem Wandel muss das Studienangebot der Projektpartner Rechnung tragen. Ziel des Projektes MEUM ist deshalb der Aufbau eines gemeinsamen Fernlehrangebots für die verteilte netzgestützte Kooperation im Bereich der Fachübersetzung und der technischen Redaktion. Dieses Lehrangebot besteht aus arbeitsteilig entwickelten Modulen zu den Themenbereichen
Hierzu werden zum Teil
bei den Partnern bereits vorhandene Module adaptiert, zum Teil Module
neu entwickelt. Das gesamte Lehrangebot soll dazu genutzt werden, Studierende in die Methoden und Techniken der verteilten netzgestützten Kooperation einzuführen, indem sie in standortübergreifenden Arbeitsgruppen realitätsnahe Übersetzungsprojekte bearbeiten. Durch die Arbeit mit dieser Plattform sollen die Studierenden einerseits die Möglichkeiten und Grenzen der verteilten netzgestützten Kooperation erproben; andererseits erlaubt die Plattform die Schulung der Studierenden im Umgang mit den für die spätere Berufspraxis relevanten Werkzeugen unter realitätsnahen Bedingungen. Durch den modularen Aufbau ihrer Lehr-Lern-Module und durch die integrierten Funktionalitäten zur verteilten netzgestützten Kooperation ist die Plattform auch in besonderer Weise für Maßnahmen der Fort- und Weiterbildung von FachübersetzerInnen und technischen RedakteurInnen geeignet. Die Entwicklungsarbeit des Projekts MEUM schließt Maßnahmen ein, die die Übernahme des Lehrangebots in den Regellehrbetrieb der am Projekt beteiligten Institutionen unterstützen. Hierzu gehören insbesondere die Entwicklung eines Konzepts zur Schulung der Lehrenden, die mit der Plattform arbeiten wollen sowie die Durchführung entsprechender Fortbildungsveranstaltungen. In einer späteren Ausbauphase soll diese Plattform auf weitere wesentliche Bereiche der multilingualen Dokumentenerstellung erweitert werden. Dies umfasst auch die Entwicklung der für diese Bereiche relevanten Lehr- Lernmodule, gegebenenfalls durch weitere Partner. Die Modulentwicklung berücksichtigt die Empfehlungen des LETRAC-Projekts (Language Engineering for Translator Curricula) der EU, die europaweit als eine Referenz für die Gestaltung entsprechender Studiengangskomponenten im Bereich Fachübersetzen gelten. Damit wird die Nutzung der Plattform und seiner Lehr-Lern-Module durch andere Ausbildungsinstitutionen vorbereitet und erleichtert. |
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aktualisiert 16.05.2009 KS