ATK |
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Projekt |
Arbeitsprozesse der Technikkommunikation (ATK) | |
Träger |
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Fachhochschule Flensburg |
Team |
Leiter wissenschaftliche
Mitarbeiter/innen
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Dauer |
Juni 2007 bis August 2009
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Förderung |
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Innovationsfonds für Hochschulen und Wissenschaft in Schleswig-Holstein (Innofonds S-H) (Land Schleswig-Holstein) |
| Inhalt |
Das Projekt Arbeitsprozesse der Technikkommunikation ist ein forschungsgestütztes Lehrentwicklungsprojekt. Ziel des Projekts ist die Entwicklung von E-Learning-Modulen als Austauschangebot für spezialisierte Hochschulpartnerschaften und für den Einsatz im Bachelor- und Master-Studiengang Internationale Fachkommunikation der Fachhochschule Flensburg. Gegenstand der Module sind rechnergestützte Arbeitsprozesse der Technikkommunikation, wie sie zur Zeit bei führenden Dienstleistungsanbietern der technischen Redaktion und unternehmensinternen Redaktionsabteilungen großer Industrieunternehmen entwickelt werden. Konkrete Arbeitsaufgabe des Projekts ist die Erstellung zweier Module zu den Arbeitsfeldern Regulierte Dokumentationserstellung und Content-Management. Content-Management ist ein Arbeitsprozess der Technikkommunikation, bei dem es darum geht, umfangreiche technische Dokumentationen in kleine, inhaltlich in sich geschlossene Bausteine zu zerlegen und in der Datenbank eines Content-Management-Systems zu verwalten, sodass durch Wiederverwendung einerseits ein Kostensenkungseffekt und andererseits erhöhte Konsistenz innerhalb einer Dokumentation und zwischen mehreren Dokumentationen erzielt werden kann. Kombiniert mit der Technik des Single-Source-Publishings, erlaubt das Content-Management die Erstellung von Dokumentationen mit weitgehend identischem, an definierten Positionen jedoch intendiert abweichenden Inhalten und in unterschiedlichen Formaten, beispielsweise für die Druckvorstufe, für Online-Dokumentation, für Webseiten oder für Online-Hilfe. Regulierte Dokumentationserstellung ist ein Arbeitsprozess der Technikkommunikation, in dem der fachliche Inhalt und der sprachliche Ausdruck technischer Dokumentationen schon im Erstellungsprozess, also im Arbeitsfeld der technischen Redaktion, einer planmäßigen Regulierung unterzogen werden. Auf der inhaltlichen Seite bedient sich dieser Arbeitsprozess der Techniken des Informationsdesigns, auf der sprachlichen Seite stehen Instrumente wie Redaktionsrichtlinien, regulierte Sprache und Textspeichersysteme (Authoring-Memory-Systeme) im Mittelpunkt. Content-Management und Regulierte Dokumentationserstellung greifen im Gesamtarbeitsprozess rechnergestützter Technikkommunikation eng ineinander. Sie werden daher in diesem Projekt gemeinsam bearbeitet. |
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aktualisiert 23.11.2010 KS